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Hier finden Sie weitere Informationen zur Klimaneutralität, was sie für Sie und Ihre Stadt bedeutet, sowie dazu, wie NetZeroCities Sie auf diesem Weg unterstützt!

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Klima-Transformationskarte

Die Climate Transition Map (Klima-Transformationskarte) bietet Ihnen einen Weg zur Klimaneutralität und begleitet Ihre Klimawende auf jedem Schritt

1. Ein starkes Mandat aufbauen

Menschen, Maßnahmen und Investitionen auf Klimaneutralität ausrichten

2. Das System verstehen

Die Herausforderung aus verschiedenen Perspektiven verstehen und aus der Vergangenheit lernen

3. Ein Portfolio mitgestalten

Möglichkeiten, Wandel über mehrere Hebel zu unterstützen

4. Handeln

Planung, Umsetzung und Monitoring Ihrer Maßnahmen

5. Lernen & reflektieren

Aufbau des gemeinsamen Wissens und der Fähigkeiten, die nötig sind, um Wandel zügig zu unterstützen

6. Es zur neuen Normalität machen

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Entdecken Sie das innovative Governance-Instrument der Missionsstädte

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Der NetZeroCities Lern-Hub bietet EU-spezifische Lernprogramme in lokalen Sprachen und unterstützt damit öffentliche Verwaltungen, Forschende, zivilgesellschaftliche Organisationen, politische Entscheidungsträger, Beratende und Changemaker.

Es bietet systemische, kollaborative und Peer-to-Peer-Ansätze sowie praktische Tools und evidenzbasierte Fallbeispiele, um den Übergang zur städtischen Klimaneutralität zu unterstützen und komplexe systemische Veränderungen zu begleiten.

Der Lern-Hub

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  Visuelle Wege zur Klimaneutralität Karte der Stadtlösungen

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Knüpfen Sie wertvolle Verbindungen in unserer Community und teilen Sie Beiträge im Social Feed, um mit anderen verbunden zu bleiben, die in ihrer Community nachhaltigen Wandel gestalten!

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Quick Reads are short overviews of key NetZeroCities concepts providing essential information in a practical and visual way. More comprehensive resources and additional information will be available in the knowledge repository.

Fortgeschrittene Systeminnovation für Klimaneutralität: Portfolio-Erstellung und verteilte Governance

Der Weg zur Klimaneutralität erfordert mehr als isolierte Interventionen; er verlangt einen systemischen Ansatz, der die komplexen, miteinander verflochtenen Systeme in unseren Städten berücksichtigt. Systemische Innovation hat den Boden bereitet, indem sie die Notwendigkeit betont hat, über mehrere Sektoren, Maßstäbe und Akteure hinweg zu handeln. Die Komplexität heutiger Herausforderungen verlangt einen fortgeschrittenen Ansatz – einen, der Portfolio-Making integriert und verteilte Governance nutzt, um diese Komplexität wirksam zu steuern.

Schlüsselkonzepte fortgeschrittener systemischer Innovation

Portfolio-Erstellung

Portfolio von Maßnahmen. Systemische Innovationsbemühungen gehen komplexe Probleme über eine Reihe miteinander verknüpfter Interventionen an. Maßnahmen innerhalb von Portfolios sind eng verzahnt und verstärken einander. Ein Portfolio mit Ziel Klimaneutralität kann z. B. gleichzeitig Energieeffizienz, wirtschaftliche Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und öffentliche Gesundheit adressieren. Jede Intervention ist nicht nur auf ihr eigenes Ziel ausgelegt, sondern soll zur Transformation des Gesamtsystems beitragen.

Portfolio von Akteuren und Assets. Portfolios funktionieren als verteilte Netzwerke. Das bedeutet: Ein systemisches Portfolio wird nicht von einer einzigen Stelle gesteuert, sondern über ein Netzwerk von Stakeholdern verwaltet, die zusammenarbeiten, Verantwortung teilen und ihr Handeln auf gemeinsame Ziele ausrichten. Dieser Ansatz erhöht Resilienz und Anpassungsfähigkeit, indem er Stärken und Ressourcen mehrerer Akteure nutzt. So entstehen widerstandsfähigere und skalierbarere Lösungen, die sich an neue Herausforderungen und Chancen anpassen können.

Verteilte Governance

Warum verteilt? Klassische Governance-Modelle, die auf zentrale Steuerung setzen, geraten an die Grenzen der Komplexität von Klimaübergängen. Verteilte Governance hingegen erkennt und nutzt die Vielfalt der Stakeholder, die jeweils zu einer gemeinsamen Mission beitragen. Dieser Ansatz ermöglicht ein flexibleres und reaktionsfähigeres System, das kollektives Handeln in Richtung Klimaneutralität steuern kann.

Missionsorientierte Koordination: Missionen dienen als Fokuspunkte, die die verteilten Anstrengungen verschiedener Akteure leiten. Sie bilden ein „Netzwerk von Intentionen“, in dem Akteure ihre Anstrengungen nicht durch direkte Steuerung, sondern durch gemeinsame Ziele und gegenseitige Verstärkung koordinieren. Verstanden als Netzwerke, die die Verkörperung der lokalen Mission sind, verfügen Portfolios über Mechanismen, um Echtzeitdaten zu erheben, die Wirksamkeit von Interventionen zu bewerten und Strategien bei Bedarf anzupassen. So bleiben Portfolios auch bei sich ändernden Bedingungen relevant und wirksam.

Inspiration

Almaty, Kasachstan - Portfolio zur Verbesserung der Luftqualität

Kontext: Almaty, die größte Stadt Kasachstans, kämpft mit erheblicher Luftverschmutzung, vor allem aufgrund rascher Urbanisierung, überalterter industrieller Praktiken und hoher Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Die Verschmutzung birgt erhebliche Risiken für die öffentliche Gesundheit und behindert die Nachhaltigkeitsziele der Stadt.

Ansatz: Um diese Herausforderung zu adressieren, hat Almaty mit dem UNDP und Stakeholdern zusammengearbeitet, um ein Maßnahmenportfolio zur Verbesserung der Luftqualität zu entwickeln. Der Portfolioansatz war entscheidend, um die komplexen und voneinander abhängigen Faktoren der Schadstoffbelastung anzugehen.

Schlüsselelemente:

  • Systemische Herausforderung: Der Portfolioansatz in Almaty betrachtete Luftverschmutzung nicht nur als ökologisches, sondern auch als wirtschaftliches und gesundheitliches Anliegen.
  • Strategische Neurahmung: Die Herausforderung wurde strategisch neu gerahmt, um umfassendere sozioökonomische Wirkungen einzubeziehen. So konnte die Stadt Interventionen gestalten, die nicht nur Symptome, sondern Ursachen adressieren.
  • Vielfältige Interventionen: Das Portfolio umfasste mehrere Interventionen wie den Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur, die Umsetzung naturbasierter Lösungen und die Bereitstellung von Anreizen für die grüne Wirtschaft. Diese Maßnahmen wurden koordiniert, um Synergien zu schaffen und ihre kollektive Wirkung zu maximieren.

Ergebnis: Der umfassende Ansatz erlaubte es Almaty, das Risiko zu mindern, sich auf eine einzige große Intervention zu verlassen. Durch die Diversifizierung der Strategien und den Fokus auf systemischen Wandel konnte die Stadt die Luftqualität besser steuern und zu umfassenderen Nachhaltigkeitszielen beitragen.

Lund, Schweden – Innovations-Ökosystem-Portfolio

Kontext: Lund, eine für ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Innovation bekannte Stadt, wollte ein Innovations-Ökosystem aufbauen, das ihre ambitionierten Klimawendeziele tragen kann. Ziel war ein Governance-Modell, das die Komplexität urbaner Transformationen handhaben und kontinuierliches Lernen und Anpassen fördern kann.

Ansatz: Lund hat in Zusammenarbeit mit dem Observatory of Public Sector Innovation (OPSI) ein Governance-Modell namens Lund Innovation Ecosystem Portfolio Tracking (LIEPT) entwickelt. Es dient dazu, verschiedene Interventionen im urbanen Ökosystem der Stadt zu beobachten, zu kartieren und zu überwachen.

Schlüsselelemente:

  • Portfolio von Mustern: Das LIEPT-Modell half der Stadt dabei, ein „Portfolio of Patterns“ zu schaffen, das aus erprobten und anwendbaren Finanzinterventionen und Geschäftsmodellen zur Förderung von Klimaübergängen besteht.
  • Kontextuelles Lernen: Das Governance-Modell erkannte den „im Wesentlichen einzigartigen“ Charakter jeder Intervention an und richtete den Fokus auf lokale und kontextuelle Bedingungen, die den Erfolg von Klimaschutzmaßnahmen beeinflussen.
  • Verteilte Governance: Der Ansatz von Lund stützt sich auf ein verteiltes Governance-Modell, bei dem die Koordination von Ressourcen und Maßnahmen auf mehrere Stakeholder verteilt wird – darunter öffentliche Stellen, private Akteure und Zivilgesellschaft.

Ergebnis: Das LIEPT-Modell ermöglichte es Lund, die Komplexität seines urbanen Ökosystems besser zu verstehen und zu steuern. Durch die Förderung verteilter Governance und die Nutzung vielfältiger Datenpunkte konnte die Stadt ihre Fähigkeit stärken, wirksame Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen und sich an neue Herausforderungen anzupassen.

Eindhoven & Helmond, Niederlande – Klimamissions-Dashboard

Kontext: Eindhoven und Helmond, zwei benachbarte Städte in den Niederlanden, starteten eine gemeinsame Klimamission zur Erreichung von Klimaneutralität. Die Städte standen vor der Herausforderung, eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsinitiativen über verschiedene Sektoren und Stakeholder hinweg zu koordinieren.

Ansatz: Um diese Komplexität zu steuern, entwickelten die Städte ein gemeinsames Climate Mission Dashboard. Diese Online-Plattform wurde konzipiert, um die verschiedenen im Rahmen ihrer Klimamission ergriffenen Maßnahmen zu verfolgen und zu koordinieren.

Schlüsselelemente:

  • Portfolio-Projekt-Dashboard: Das Dashboard ermöglichte es Stakeholdern beider Städte, ihre jeweiligen Maßnahmen strukturiert und transparent zu teilen und einzubringen. Es enthielt erwartete Wirkungen auf den Einsatz fossiler Brennstoffe, auf Kreislauffähigkeit und Anpassungsfähigkeit.
  • Narrativ und Ausrichtung: Das Dashboard lieferte zudem ein übergreifendes Narrativ für Mission, Kernthemen und beteiligte Stakeholder. So konnte sichergestellt werden, dass alle Maßnahmen an den umfassenderen Klimazielen beider Städte ausgerichtet waren.
  • Multi-Akteur-Koordination: Die Plattform erleichterte die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren und ermöglichte einen integrierteren und kohärenteren Ansatz zur Erreichung der Klimaneutralität.

Ergebnis: Das Climate Mission Dashboard wurde für Eindhoven und Helmond zu einem zentralen Werkzeug, um Fortschritte zu überwachen, Erkenntnisse zu teilen und ihre Strategien in Echtzeit anzupassen. Es stärkte die regionale Zusammenarbeit und schuf einen klaren Rahmen, um vielfältige Maßnahmen auf gemeinsame Klimaziele auszurichten.

Zentrale Praktiken und Werkzeuge für Städte

Eine fortlaufende Sammlung von Tools und Vorlagen zur Arbeit mit und in Richtung Portfolio-Erstellung und verteilter Governance.

Diese Kernelemente sind speziell auf den NetZeroCities-Ansatz der Systeminnovation zugeschnitten. Sie bieten einen strukturierten Weg, um organisationale Dynamiken im Kontext der Erreichung von Netto-Null-Zielen durch Portfoliodenken und -gestaltung zu verstehen und zu steuern. Während wir unsere Strategien laufend verfeinern und an neue Erkenntnisse anpassen, werden sich auch diese Werkzeuge weiterentwickeln. Sie sind flexibel und anpassungsfähig konzipiert, damit sie relevant und wirksam bleiben. Dieser iterative Prozess aus Erweiterung und Überarbeitung erlaubt es, neues Wissen und neue Praktiken zu integrieren und so unsere Fähigkeit, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen, weiter zu stärken.